Orgasmus-Guide

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Während andere Frauen sie reihenweise haben, kämpfen andere damit überhaupt einen Orgasmus zu bekommen. Wenn Sie zu den letztgenannten gehören, dann finden Sie hier Hilfe. Dieser Guide behandelt nämlich viele verschiedene Arten, wie eine Frau zum Orgasmus kommen kann.

Es gibt viel mehr Wege zu einem Orgasmus zu gelangen, als Sie glauben… Der weibliche Körper hat nämlich viele erogene Zonen, die alle so stimuliert werden können, dass ein Orgasmus eintreten kann. Nahezu alle Gebiete des Körpers können so als eine Art Quelle des Orgasmus gesehen werden. Selbst Stellen wie Zehen, Finger, Knie und Ohrläppchen können zu heißen Sexerlebnissen mit fantastischen Höhepunkten führen.

Deswegen ist es nicht falsch zu sagen, dass nur die Fantasie Grenzen setzt. Auch Geduld kann eine Rolle spielen. Viele Frauen benötigen nämlich mehr Zeit als Männer, um zum Orgasmus zu gelangen .

Aber das bedeutet keineswegs, dass Sie aufgeben sollen! Ganz im Gegenteil! Sie sollten sich stattdessen von den vielen Möglichkeiten inspirieren lassen, die der weibliche Körper für die Erregung bietet. Experimentieren Sie mit verschiedenen erogenen Zonen und spielen Sie mit mitreißenden Orgasmen und neuen Arten, wie Sie dorthin gelangen können.

Was ist ein Orgasmus?

Ein Orgasmus ist der Höhepunkt des sexuellen Akts. Zu diesem Zeitpunkt tritt der größtmögliche Grad der Erregung ein.

Wenn Sie zum Orgasmus gelangen, durchleben Sie vier Phasen:

  • Die erste Phase ist die Erregungsphase. Diese Phase beinhaltet das sexuelle Vorspiel. Dies kann aus Küssen, Berührungen oder erregenden Gesprächen bestehen. Die Blutzufuhr in die Geschlechtsorgane als auch die Frequenz der Atmung und des Pulses erhöhen sich in dieser Phase. Die Flüssigkeitsproduktion der Vagina, die Sie für Sex bereit macht, beginnt ebenfalls in dieser Phase.
  • Phase zwei wird Plateauphase genannt. Dieser Name kam zustande, da ein gewisses Niveau der sexuellen Spannung aufgebaut wird und stabil bis zum Orgasmus bleibt.
  • Die dritte Phase ist der Orgasmus selbst – der Höhepunkt jedes Aktes. Die Muskelkontraktionen, die durch den Körper gehen, lösen sich in Form eines Orgasmus. Nichts kann im Hinblick auf Genuss mit dieser Phase konkurrieren.
  • Danach folgt die entspannende Rückbildungsphase. Nach dem Höhepunkt beginnt der Körper in dieser Phase zur Ruhe zu kommen. Für Männer beinhaltet dies auch eine kurze Zeitspanne unterschiedlicher Länge, in der sie keine neue Erektion bekommen können.

Was geschieht, wenn Sie zum Orgasmus kommen?

Die meisten Menschen kennen zwar das wunderbare Gefühl einen Orgasmus zu bekommen, aber nicht den Effekt dahinter. Also was geschieht da eigentlich im Körper und im Gehirn, wenn der Orgasmus eintritt?

Ein großer Teil ist sichtbar. Sowohl auf dem Weg, während und nach dem Orgasmus geschehen nämlich viele Dinge im Körper. Sowohl die Atmung als auch der Puls werden schneller und die Erregungssignale werden mit unglaublicher Schnelle an das Belohnungszentrum im Hirn gesendet.

Ein Orgasmus besteht bei Männern und Frauen, einfach gesagt, aus schnellen Kontraktionen der Muskeln im Becken und um die Geschlechtsorgane herum. Wenn diese Spannungen ausgelöst werden, treten Orgasmen ein, wie ein erlösender Strom Wohlbefinden.

Der Orgasmus beim Mann dauert ungefähr 3-10 Sekunden und führt zum Samenerguss. Bei Frauen kann der Orgasmus 20 Sekunden oder länger dauern. Außerdem können Frauen, im Gegensatz zu Männern, mehrere Orgasmen hintereinander bekommen. Dies ist bei Männern nicht möglich, da sie normalerweise in einem Zeitraum von ein paar Minuten bis zu ein paar Stunden nicht mehr im Stande sind eine Erektion zu bekommen.

Ein Orgasmus wirkt auf den Körper auch auf andere Weise, als Sie möglicherweise glauben. Unter anderem kommt es zu einer Art Feuerwerk im Gehirn auf dem Weg zum und während des Orgasmus.

Gehirnscans zeigen, dass über 30 verschiedene Regionen betroffen sind, wenn wir sexuell erregt sind!

Wenn der Orgasmus eintritt, setzt das Gehirn zwei Hormone frei: Dopamin und Oxytocin. Wenn Dopamin freigesetzt wird, treten wunderbare Glücksgefühle ein. Das Gefühl ist so schön, dass Sie davon abhängig werden und mehr haben möchten. Orgasmen sorgen deshalb für mehr Lust am Sex, mit anderen Worten ist von einem perfekten Kreislauf die Rede!

Darüber hinaus wird auch Oxytocin ausgeschüttet, das sogenannte Kuschelhormon. Die Ausschüttung von Oxytocin sorgt dafür, dass Sie sich emotional an Ihren sexuellen Partner binden.

Aber gleichzeitig, wenn etwas ausgeschüttet wird, gibt es auch etwas, das ausgeschaltet wird. Der vorderste Teil des Hirns schaltet nämlich einfach während des Orgasmus aus. Dieser Teil des Hirns wird der orbitofrontale Cortex oder auch Orbitallappen genannt. Er kontrolliert die Vernunft, die Selbstkontrolle und die Selbsteinschätzung. Diese Eigenschaften werden sie vollkommen vergessen, während Sie sich von einem Orgasmus mitreißen lassen.

Gleichzeitig wird Ihr Niveau der Furcht und Angst gemindert. Alles in allem ist die Rede von einer Ausschüttung von schönen, freudebringenden Hormonen und einem absoluten Mangel an Vernunft und Gedanken.

Nach dem Orgasmus entspannt sich der Körper. Ein Orgasmus hat einen sehr entspannenden Effekt auf den Verstand als auch auf den Körper und sowohl der Herzrhythmus als auch die Atmung verlangsamen sich. Deshalb schlafen auch viele nach dem Orgasmus ein. Das kann man sehr gut verstehen, wenn man weiß, wie viel der Körper dafür gearbeitet hat.

9 Arten von Orgasmen

Wenn Sie immer geglaubt haben, dass der vaginale Orgasmus das goldene Ziel ist und Sie dieses noch nicht erreicht haben, dann müssen Sie nicht verzweifeln. Es gibt nämlich viele Möglichkeiten, zu einem Orgasmus zu kommen, und sogar viele verschiedene Arten. Denn eigentlich gibt es neun Typen, von denen zwei untrennbar zusammengehören und vielleicht auch als das gleiche bezeichnet werden müssen.

  • Als erstes haben wir den Klitorisorgasmus und den vaginalen Orgasmus, auch Scheidenorgasmus genannt. Diese zwei Arten des Orgasmus sind bei den meisten sehr bekannt.
  • Außerdem gibt es multiple Orgasmen, Orgasmen mit weiblicher Ejakulation (Squirting), anale Orgasmen, Brustwarzenorgasmen, orale Orgasmen und Beckenboden-Orgasmen. Diese verschiedenen Typen entstehen auf unterschiedliche Weise und haben verschiedene Ergebnisse zur Folge. Gemeinsam haben natürlich alle, dass diese Sie zu unglaublich mitreißender Ekstase bringen.

Klitorisorgasmus – einfach und vielseitig

Ein Klitorisorgasmus ist in der Regel für Frauen die einfachste Art, einen Orgasmus zu erlangen. Dieser benötigt eine ziemlich genaue Stimulation der Klitoris, lohnt sich andererseits aber auch fast immer.

Der Großteil der Frauen muss die Klitoris stimulieren, um beim Sex oder bei der Selbstbefriedigung zum Orgasmus zu kommen. Die Stimulation der Klitoris ist generell immer eine gute Idee, egal ob in Kombination mit anderen Stimulationsarten oder alleine.

Der Klitorisorgasmus wird von Frauen als die intensivste Form des weiblichen Orgasmus beschrieben, der meistens wie eine Genussexplosion kommt.

Die Klitoris besteht aus sehr vielen Nervenenden und ist deswegen sehr sensibel. Wenn die Klitoris ausreichend stimuliert wird, kommt es zu Kontraktionen der Muskeln, die sich in Form eines Orgasmus lösen und Sie entspannt und glücklich zurücklassen.

Einen Klitorisorgasmus zu bekommen ist unkomplizierter als einen vaginalen Orgasmus und erfordert nur, dass Sie sich entspannen und sich Zeit geben, sich fallen zu lassen. Ein Klitorisorgasmus kann durch jedwede Art der Stimulanz der Klitoris und ihrer Umgebung hervorgerufen werden. Somit gibt es verschiedene Arten diesen zu erreichen.

Deswegen kann ein Klitorisorgasmus viele verschiedene Gefühle hervorrufen. Es hängt zum Beispiel davon ab, ob es zu einer intensiven, direkten Stimulation kommt oder ob es ein länger andauernder, erregender Verlauf bis zum Orgasmus ist.

Klitorisorgasmen können Sie sowohl mit dem Partner als auch bei der Selbstbefriedigung haben. Zusammen mit dem Partner können Finger, Zunge, Lippen, Spielzeug oder vieles andere benutzt werden. Handelt es sich hingegen um Selbstbefriedigung, nach der Sie suchen, dann können Sie es sowohl mit Ihren Händen als auch dem Duschkopf oder schönem Spielzeug versuchen.

Beispielsweise ist ein Klitorisvibrator eine naheliegende Wahl, da dieser die Klitoris und die Umgebung zielgenau stimuliert. Der Klitorisorgasmus kann auf viele verschiedene Arten erreicht werden. Deswegen muss man nichts anderes machen als sich durchzuprobieren, um den Weg zu finden, der am besten für Sie ist.

Ein vaginaler Orgasmus ist die Arbeit wert

Ein vaginaler Orgasmus erfordert oft ein bisschen mehr Übung und Erfahrung als ein Klitorisorgasmus. Der ganze Trick ist seinen G-Punkt zu kennen. Einige Frauen können nämlich ausschließlich durch die vaginale Stimulation zu einem Orgasmus kommen. Das sind diese glücklichen Frauen, die den Code geknackt haben. Aber eigentlich ist es nicht so schwer, wenn Sie das Grundprinzip verstanden haben.

Damit Sie den G-Punkt finden, müssen Sie den Zeigefinger in die Scheide einführen und ihn ein bisschen krümmen. 4-5 cm an der Vorderwand der Scheide können Sie einen Punkt fühlen, der samt der Umgebung sensibler ist.

Im Gegensatz zu seiner seidenweichen Umgebung fühlt man eine kleine raue Stelle, ungefähr wie eine Walnuss. Einige meinen, dass nicht alle Frauen einen G-Punkt haben. Aber es ist nicht bewiesen. Also wieso sollten Sie sich von dieser Theorie hemmen lassen, nur weil es Ihnen vielleicht schwer fällt, ihn zu lokalisieren. Der G-Punkt wächst in der Größe, wenn die Frau sexuell erregt ist. Also probieren Sie es aus und stimulieren Sie sich selbst, bis Sie den Punkt finden, wo es besonders schön ist.

Deswegen gibt es nichts anderes zu tun als zu experimentieren und herauszufinden, was Sie mögen. Ein G-Punkt-Vibrator kann bei der Suche und der anschließenden Stimulierung des G-Punktes eine große Hilfe sein.

Üben Sie Ihre empfindsamen Punkte und Stellen selbst zu stimulieren, dann ist es später auch einfacher das in Zusammenarbeit mit Ihrem Partner zu tun.

Ein anderer guter Rat ist es den Beckenboden zu trainieren. Ein vaginaler Orgasmus benötigt nämlich die aktive Benutzung der Beckenbodenmuskulatur während des Sex. Benutzen Sie Liebeskugeln, um die Beckenbodenmuskulatur zu trainieren oder aufzubauen.

Außerdem ist es nicht egal, welche Stellung Sie wählen, wenn ein vaginaler Orgasmus in Verbindung mit Sex Ihr Ziel ist.

Gute Sexstellungen für einen vaginalen Orgasmus sind u.a. der sogenannte Doggystyle, wo der Mann die Frau von hinten nimmt. Hier stößt der Penis an die Vorderseite der Scheidenwand, dort wo sich der G-Punkt befindet. Die Voraussetzungen bei dieser Stellung sind für einen vaginalen Orgasmus optimal.

Alternativ können Sie mit Variationen der Missionarsstellung experimentieren, bei der das Becken der Frau angehoben wird. Dies geht beispielsweise mit einem Kissen unter dem Po oder mit den Beinen um den Mann.

Multiple Orgasmen – wie Perlen auf einer Schnur

Multiple Orgasmen werden auch Serienorgasmen genannt und bestehen aus einer ganzen Reihe an Orgasmen hintereinander. Diese Art des Orgasmus taucht in der Regel erst bei Frauen in den 40ern auf und ist eine der Freuden, wenn man älter wird.

Wenn Sie die wilde Erfahrung von multiplen Orgasmen erleben möchten, ist es das Beste, es erst einmal selbst zu versuchen. Wenn Sie sich das nächste Mal selbst befriedigen, sollten Sie folgendes tun: Nachdem der erste Orgasmus eingetreten ist, sollten Sie die Stimulation in der Umgebung der Klitoris fortsetzen, bis sich der nächste Orgasmus anmeldet.

Bei einigen hat das eine Intensivierung des Orgasmus zur Folge, während er bei anderen ein wenig schwächer wird. Egal welche Erfahrung Sie damit haben, es ist trotzdem eine spannende und sehr stimulierende Art mit seiner eigenen Erregung zu experimentieren.

Wenn Sie auf eigene Faust geübt haben multiple Orgasmen zu bekommen, dann sind Sie bereit, den Partner mit an Bord zu nehmen.

Wie bekommt man einen Squirting-Orgasmus?

Einige Frauen haben die Fähigkeit während des Orgasmus zu ejakulieren, genau wie ein Mann. Dies nennt man einen Squirting-Orgasmus. Einige Frauen spritzen von selbst, ohne dass Sie es steuern können, wenn Sie zum Orgasmus kommen. Andere benötigen eine kräftige Stimulation des G-Punktes. Wenn der G-Punkt stimuliert wird, kann eine Flüssigkeit die Blase füllen. Beim Orgasmus wird diese Flüssigkeit dann freigegeben, was viele – besonders Männer – extrem erregend finden.

Also bevor Sie einen Squirting-Orgasmus erleben können, müssen Sie zuerst den G-Punkt lokalisieren. Dieser kleine Punkt ist, wie gesagt, leichter zu finden, wenn Sie erregt sind, da der G-Punkt dann wächst.

Der Punkt sollte nun mit einem oder zwei Fingern mit sich wiederholenden Bewegungen stimuliert werden. Die Bewegung sollte wie eine lockende „Komm her“-Geste gemacht werden. Ihr Partner kann das Gefühl verstärken, wenn er die Hand außen auf Ihren Bauch/Unterleib drückt. Die Stimulationen sollten eine Zeit lang durchgeführt werden, während Sie sich dem Höhepunkt nähern und sich die Blase mit Flüssigkeit füllt.

Diese Flüssigkeit ist kein Urin. Es ist im Gegenteil eine basische Flüssigkeit, die aus Drüsen in der Nähe der Harnröhre kommt.Sie sind die Antwort auf die männliche Prostata. Nichts desto weniger kann es sich trotzdem so anfühlen, als müssten Sie auf Toilette. Das ist ganz normal, da sich die Blase ja tatsächlich mit Flüssigkeit füllt.

Wenn Sie den Höhepunkt erreichen, wird die Flüssigkeit freigegeben und ein intensiver Orgasmus tritt ein. Für einige Frauen ist der Squirting-Orgasmus die wunderbarste Art eines Orgasmus. Für andere macht es vielleicht nicht so viel Unterschied. Aber unter allen Umständen ist ein Squirting-Orgasmus ein intensives und sehr erregendes Erlebnis, das schnell süchtig machen kann.

Analer Orgasmus

Ein Orgasmus kann leicht durch Analsex erreicht werden, sowohl mit als auch ohne Stimulation der Klitoris. Viele Frauen beschreiben diese Art des Orgasmus als kräftiger als andere Orgasmen. Das ist ohne Zweifel dem Fakt geschuldet, dass die Umgebung um den Anus eine sehr sensible und erogene Zone ist.

Durch Analsex kann viel Freude entstehen. Nicht nur der Anus, sondern auch die Scheide werden bei Analsex stimuliert. Das kommt daher, dass die Wand zwischen dem Enddarm und der Scheide sehr dünn und elastisch ist. Somit kann ein analer Orgasmus auch vaginal bemerkt werden, weswegen er sich auch so kräftig anfühlt.

Um möglichst viel Spaß daran zu haben, ist es sehr wichtig, sich gut aufzuwärmen und daran zu denken, Gleitcreme zu benutzen.

Der allumfassende Brustwarzenorgasmus

Es existiert eine direkte Verbindung zwischen den Brüsten und den Geschlechtsorganen – sowohl hormonell als auch über Nervenbahnen. Das heißt, wenn die Brustwarzen stimuliert werden, reagiert auch der Unterleib. Deswegen können einige Frauen allein durch die Stimulation der Brustwarzen zum Orgasmus kommen.

Eine andauernde Stimulation in Form von Küssen, Lecken und Liebkosungen werden Sie zum Ziel bringen. Ein Brustwarzenorgasmus wird sich natürlich ganz anders anfühlen als ein vaginaler Orgasmus. Trotzdem kann er aufgrund der Verbindung zwischen den Brüsten und den Geschlechtsorganen hier ebenfalls gespürt werden. Deswegen ist ein Brustwarzenorgasmus so etwas wie ein Allrounderlebnis, das Ihren ganzen Körper auf einmal erregt und zufriedenstellt.

Der kitzelnde orale Orgasmus

Der innere Teil des Mundes und der Lippen ist eine der erogensten und empfindsamsten Zonen des Körpers. Deswegen kann Sie auch die Stimulation dieser Zone zum Höhepunkt bringen.

Ein oraler Orgasmus ist natürlich nicht der, den Ihr Partner hat, wenn Sie ihn oral befriedigen. Er ist im Gegenteil ein Orgasmus, den Sie selbst haben, während Sie Ihren eigenen Mund stimulieren.

Orale Orgasmen sind keine Raketenwissenschaften, aber sie benötigen doch eine große Menge Sensibilität und auch ein wenig Geduld. Nichts desto trotz kann ein oraler Orgasmus durch einige Mittel erreicht werden. Wenn Sie sich beispielsweise auf das Gefühl konzentrieren, das entsteht, wenn Sie Ihren Partner oral befriedigen oder mit Küssen liebkosen.

Ein oraler Orgasmus beginnt mit einem Prickeln und Pulsieren an den Lippen. Diese Erregung wächst und breitet sich im ganzen Körper aus. Im besten Fall resultiert er in einem wunderbaren und einzigartigen Orgasmus. Und wenn nicht, können Sie es erneut versuchen.

Ein diskreter Beckenboden-Orgasmus

Ein gut trainierter Beckenboden hat viele Vorteile. Das wissen wir alle. Aber es gibt etwas, das die meisten nicht wissen. Einer dieser Vorteile ist nämlich, dass Sie mit der Zeit alleine durch die Benutzung der Muskeln in der Scheide zum Orgasmus kommen können. Wenn Ihre Muskeln genug trainiert sind, dann können diese Ihren G-Punkt massieren und Sie zum Orgasmus bringen.

Dieser Orgasmus, den Sie durch einen Beckenboden-Orgasmus erreichen werden, ist kein wilder und gewaltiger Orgasmus, aber effektiv und diskret. Das heißt, dass Sie sich mit ein wenig Training selbst zum Orgasmus bringen können, egal wo die Lust Sie überkommt. Das Einzige um das Sie sich sorgen sollten, ist Ihre Mimik und Ihr Geräuschpegel. Im Gegenzug können Sie so einen angenehmen und zufriedenstellenden Orgasmus mit einer schönen entspannenden Wirkung bekommen.

Wie bringt man eine Frau mit den Fingern zum Orgasmus?

Das waren die acht-neun Orgasmen, die gerade beschrieben wurden. Nicht alle Orgasmen benötigen harte Arbeit. Wie gesagt können nicht alle Frauen während des Sex ohne Stimulation der Klitoris zum Orgasmus kommen. Diese Stimulation kann, wie vorher beschrieben, mit den Fingern erreicht werden.

Aber es ist nicht immer einfach eine Frau mit den Fingern zu stimulieren. Ihr Bedarf hängt von der Lust, Ihrem Zyklus und anderen Faktoren wie Humor, Stress, Müdigkeit und Sorgen ab. Manchmal benötigt man deswegen mehr Einsatz als sonst. Generell wird es mit der Zeit immer leichter, wenn Sie ihren Körper, ihre sexuellen Vorlieben und die Signale kennen.

Es ist von Frau zu Frau verschieden, wie man ans Ziel kommt. Rein anatomisch variiert die Größe der Klitoris, der Schamlippen und der Scheidenöffnung nämlich ein wenig. Nicht nur das, sondern auch die Sensibilität der unterschiedlichen Umgebungen ist sehr individuell.

Einige möchten gerne direkt an der Klitoris berührt werden, andere sind hingegen so sensibel, dass es schon reicht die Umgebung zu berühren.

Die Klitoris wird bei einigen vergleichsweise groß und unverkennbar, während sie bei anderen nahezu unsichtbar ist.

Haben Sie keine Sorge, dass Ihr Partner sie nicht findet! Wir zeigen ihm den Weg.

Normalerweise schwillt die Klitoris an, wenn sie erregt ist, da die Durchblutung in dieser Gegend erhöht ist. Um sie zusätzlich zu stimulieren, können Sie nach ihrem G-Punkt suchen. Dieser fühlt sich auf der Innenseite ihrer Scheidenwand wie ein geriffelter Punkt an.

Die Stimulation dieser Gegend ist für einige sehr erregend, während andere die Klitoris bevorzugen. Achten Sie auf ihre Signale und arbeiten Sie sich zu der Methode, Schnelligkeit und Rhythmus vor, der ihr am besten gefällt und sie am meisten erregt.

Das A und O ist es auf ihre Reaktion zu achten, fühlen, hören und sehen Sie sie an. Tasten Sie sich vor und achten Sie darauf, wie sich ihre Atmung ändert oder welche Laute sie von sich gibt. Und denken Sie daran, feucht ist gut. Benutzen Sie deswegen gerne Spucke oder Gleitmittel, bis die Produktion des natürlichen Gleitmittels optimal ist.

Denken Sie außerdem daran, dass Frauen im Gegensatz zu Männern keine kräftigen Stimulationen für den Orgasmus benötigen. Das kann aber variieren. Nichts desto trotz sollten Sie im selben Tempo weitermachen, wenn sie sich dem Orgasmus nähert – außer sie bittet um etwas anderes.

Probleme zu kommen? Ganz ruhig

Wenn Sie während der Selbstbefriedigung kommen können, aber nicht mit dem Partner, kann das viele Ursachen haben. Beispielsweise kann es sein, dass Ihr Partner sich nicht sicher ist, was das Beste für Sie ist. Deswegen sollten Sie Ihrem Partner zeigen, wie Sie es haben möchten. Führen Sie die Hand des Partners oder lassen Sie ihn zusehen, während Sie sich selbst befriedigen. Generell gibt es viele Arten des Vorspiels mit Klitorisstimulation, aber Sie sollten zusammen einen Weg finden, so dass es ein schönes Erlebnis für beide Partner wird.

Vielleicht haben Sie auch das Problem, dass Sie sich nicht entspannen können. Vielleicht haben Sie kleine Komplexe wie „hoffentlich sieht er nicht, dass mein Bauch zu dick ist“ oder was auch immer. Der einzige Rat für diese Sorgen ist es, daran zu denken, dass auch Ihr Partner selbst daran interessiert ist, das Erlebnis zu genießen, gleichzeitig ist er wahrscheinlich auch erregt.

Ihm gehen sicher nicht so viele Gedanken durch den Kopf außer der Freunde, dass er Sex mit Ihnen haben kann. Wenn Sie sich mit diesem Wissen immer noch nicht selbstbewusst genug fühlen, dann ist es ein guter Trick, für gedämpftes Licht zu sorgen. Zu vielen Gedanken können nämlich das Erlebnis des Aktes hemmen und den Genuss vermindern. Deswegen sollten Sie daran denken, zu entspannen und sich fallen zu lassen. Jetzt ist keine Zeit, sich um Einkäufe und Gehaltsverhandlungen zu sorgen.

Wenn Ihr Problem nicht darin besteht, dass Sie nicht kommen können, sondern im Gegenteil zu schnell kommen, dann bleiben Sie ruhig. Das gilt für Frauen und Männer. Frauen haben jedoch den großen Vorteil, dass sie mehrere Male kommen und ständig feucht sein können und deshalb auch Sex nach dem Orgasmus haben können.

Kommt allerdings er zu schnell, dann kann man nichts anderes machen als ein wenig zu warten, bis er wieder starten kann. In der Zwischenzeit können Sie sich küssen und liebkosen, und wenn Sie es richtig machen, kommen Sie vielleicht dadurch zum Orgasmus, so dass beide glücklich sind.

Sexspielzeug

Sowohl mit dem Partner als auch auf eigene Faust kann ein Sexspielzeug eine willkommene Ergänzung für Ihr Sexleben sein. Es gibt viele verschiedenen Apparate, entworfen um Sie auf unterschiedliche Arten zu stimulieren.

So können selbst Ihre wildesten Träume über die verschiedenen Arten des Orgasmus, über die in diesem Guide die Rede war, mit Leichtigkeit in Erfüllung gehen. Wenn Sie Sexspielzeuge mit einem speziellen Ziel kaufen, dann ist es sehr wichtig, dass Sie die Produktbeschreibungen gut durchlesen. Beispielsweise gibt es einige Dildos, die nur vaginal und nicht anal benutzt werden können.

Einige Vibratoren sind für die Umgebung der Klitoris, andere für den G-Punkt und wieder andere für die Stimulation der Brüste oder etwas ganz anderes.

Es ist deswegen wichtig, sich Gedanken darüber zu machen, welche Stimulation Sie sich wünschen. Auch, ob Ihr neues Spielzeug zusammen mit dem Partner oder für schöne Stunden alleine sein soll. Nachdem dies entschieden ist, müssen Sie nur noch auf diversen Websites nach dem Sexspielzeug zu suchen, dass Ihre Fantasie anregt.

Vermeiden Sie die Jagd nach einem Orgasmus

Egal welche Art von Orgasmus Sie wünschen, egal ob Single oder mit Partner, es gibt eine goldene Regel, an die Sie denken sollten. Diese Regel lautet: Vermeiden Sie die Jagd nach einem Orgasmus. Wenn Sie zu viel daran denken, einen Orgasmus zu bekommen, dann verschwindet die ganze Erregung und Sie werden sicherlich nicht im Stande sein zu kommen. Also egal, ob Sie sich selbst vergnügen oder ein Erlebnis mit dem Partner haben möchten, es ist immer wichtig, dass Sie sich fallen lassen können. Nichts schlägt den Orgasmus in die Flucht wie Stress und Hektik.

Außerdem ist es wichtig daran zu denken, dass Sie den Sex auch genießen können, wenn Sie keinen Orgasmus haben. Ganz im Gegenteil, es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie andere Bedürfnisse befriedigen werden, wie zum Beispiel das Bedürfnis nach Zärtlichkeit, Intimität und Körperkontakt.

Nichts desto weniger sollten Orgasmen irgendwann kommen. Hoffentlich haben Sie mit diesem Guide etwas Inspiration erhalten, wie das gehen kann, und Sie sind neugierig darauf geworden mit den verschiedenen Arten zu experimentieren.

Egal welche Art des Orgasmus Ihre Fantasie erregt, eine Sache ist garantiert – großer Genuss wartet auf Sie und vielleicht auch auf Ihren Partner.